Hängesekretär: Änderungen am Entwurf

Ich habe das Thema Hängesekretär etwas länger ruhen lassen, als geplant. Anfangs hatte ich vergessen an Platz für Klappenhalterung zu denken, für Befestigungsmöglichkeit an der Wand gab es auch nichts.

Hängesekretär_2

Ich hatte lange keine Idee wie ich die Regale und Schubladen unterteilen soll, so dass es mir gefällt. Es gab mehrere neuversuche für den Entwurf, die ich letztendlich alle verworfen habe. Ich hatte dauernd die Befürchtung, dass die Fächer entweder zu groß oder zu klein ausfallen, so dass man kaum etwas reinstellen kann. Ich habe nämlich mit dem Hocker diese Erfahrung gemacht, dass er in der Realität viel größer aussah, als ich mir ihn mithilfe des Entwurfes vorgestellt habe.

Erst als ich die Klappe auf den Boden gelegt habe und mit einem Kreppklebeband die Regale und Schubladen „vorgezeichnet“ habe, konnte ich das in meine neue Skizze übertragen. Den Platz für die Klapphalter habe ich dieses Mal auch berücksichtigt.

Planung Hängesekretär

Auf der Rückseite habe ich Platz für die Aufhängeleisten eingeplant. Das heißt, später kommt eine Leiste auf die Wand, auf der der Sekretär aufgehängt wird.

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lena

12 Comments

Alexander

Weißt Du schon wo er genau bei den Eltern aufgehängt werden wird? 🙂

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Cyrus

Immer noch ein schönes Design!

Den Trick mit dem Tape muss ich mir merken. Ich habe bisher immer mit Bleistift darauf gezeichnet, die Variante mit dem Tape gibt einem aber ein besseres Bild von den Proportionen.

Frohes Schaffen!

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Marc

Ich habe schon gewartet, wann es endlich weiter geht 🙂 Mit etwas Abstand gewinnt man meist doch noch mal eine neue Perspektive..

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lena

So bisschen Abstand habe ich gebraucht… Eine Idee zu Ende zu entwickeln, ist manchmal „schwieriger“ als man denkt 🙂

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Wolfram Herzog

Noch ein Tip: Wenn Du die Rückwand um die Materialstärke des „Französischen Halters“ nach Innen versetzen kannst, dann hängt das gute Stück später bündig an der Wand. Vorteil. Keine Ritze als Staubfänger und trotzdem einfach an die Wand zu dübeln.
Vielleicht ist es ja auch so geplant und ich kann es nur auf den SKetchup Bildern nicht erkennen 😉

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lena

Doch die Halterung ist nach Innen versetzt, kostet zwar etwas Platz, sieht aber besser aus. An Staub habe ich gar nicht gedacht, noch ein Argument dafür.

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Cyrus

Ich habe gerade in Marcs Blog gelesen dass du Probleme mit den sichtbaren Verbindungen hast. Im Prinzip gibt es zwei Möglichkeiten:

Du verwendest Dübel oder Flachdübel und erhältst die unsichtbare Verbindung wie gewünscht. Dübel brauchen ein bissl Übung und sind zwar eine bombenfeste Verbindungsart aber leider etwas schwierig in der Anwendung. Mir ist es nie gelungen wirklich bündige Kanten damit zu produzieren. Du magst da geschickter sein. Flachdübel sind auch eine Möglichkeit aber dafür brauchst du wieder eine Flachdübelfräse und eine vernünftige kann ziemlich ins Geld gehen. Die theoretischen Dominos wäre noch teurer.

Die Alternative ist dass du die Verbindung zum Teil des Möbels machst. Dekorative Edelstahlschrauben sind eine Möglichkeit (ziemlich teuer). Eine Variante die ich gerne benutze, ist zum verleimen den Korpus zu verschrauben. Nach dem der Leim getrocknet ist drehe ich die Schrauben wieder aus und schlage entweder Ziernägel oder 6mm Rundhölzer ein. Für die Rundhölzer muss man natürlich das Loch erst aufbohren. Bei letzterer Variante kannst du dann den sichtbaren oder unsichtbaren Weg gehen, sprich entweder Rundhölzer nehmen die farblich passen oder einen Kontrast darstellen. Ich wähle immer den Kontrast aber das ist Geschmacksache. Achso, und aufpassen an der Hirnholzseite kann es sehr leicht zu Ausbrüchen kommen beim Aufbohren.

Naja theoretisch könntest du den Spass auch von Hand zinken aber ich denke als erstes Projekt sollte man etwas leichteres nehmen.

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lena

Wenn ich die billige Variante wähle und einfache Dübel nehme, brauche ich dann zusätzlich Schrauben? Würde das ohne Schrauben halten? Mit einer Flachdübelfräse lasse ich mir noch etwas Zeit… 🙂

Ziernägel finde ich eine interessante Idee, ich denke, ich muss das vorher üben, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Dübeln mit einfachen Dübeln eigentlich auch.

Schicke Schrauben habe ich mir bisher nicht angeschaut, aus dem Bauch heraus würde ich andere Methoden bevorzugen.

Über Zinken habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, aber auch hier habe ich Null Erfahrung. Und ich denke, das ist mit ein mal üben nicht getan.

Hmm, ich sollte ein Miniprojekt dazwischen schieben und dübeln mit und ohne Ziernägel probieren.

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Cyrus

Naja, der Korpus ist ziemlich groß, wie willst du die Dübel verpressen? Deshalb verschraube ich den Korpus erst bis der Leim abgebunden hat, und bohre dann auf und schlage die Rundhölzer ein. Eine sehr stabile Verbindungsart die man auch relativ unsichtbar gestalten kann. Ein 6mm Buchenrundstab sollte in der Akazie praktisch unsichtbar sein. Teste es einfach mal ein einem Rest, dir 90cm Rundstab kosten weniger als 1,-€. Wenn du die Rundstäbe diagonal einschlägst bekommst du eine sehr starke mechanische Verbindung die auch hält wenn der Leim versagen sollte.

Wie hier erklärt so ab 17:30min:
https://www.youtube.com/watch?v=vCeO4psh_Oc

Du kannst kannst natürlich auch Nuten und Fälze fräsen um dem Korpus die nötige Stabilität zu geben aber dann brauchst du wieder ziemlich lange Zwingen und eine Oberfräse.

Falls es Dir ein Trost ist, ich knobel auch gerade wie ich ein Projekt von mir am besten verbinden soll und kann mich nicht entscheiden welche Variante am besten halten wird.

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lena

Danke für den Link zum Video, die schräge Ausrichtung der Dübel sieht überzeugend aus.
Ausgerechnet eine Oberfräse habe ich für dieses Projekt, aber ich komme damit nicht so gut klar. Kanten hübsch fräsen schaffe ich noch, aber saubere Nuten eher weniger. Ich werde irgendwann wohl einen Frästisch bauen.

Man kann sehr große Zwingen kaufen, es gibt welche mit 120 cm länge, aber dann bin ich wieder beim kaufen und nicht beim bauen. Dann favorisiere ich die Lösung mit den Ziernägeln, hoffentlich reicht mein handwerkliches Geschick dafür aus 😉
In dem Video fand ich die Zierdübel optisch gar nicht mal so schlecht 🙂

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