Blumenkübel aus Holz

Wie in dem Beitrag Bosch Kreissäge PSK 40 angekündigt, beschreibe ich heute wie ich den Blumenkübel aus Holz erstellt habe. Der Blumenkübel ist ca. 1000 x 500 x 500 mm groß und wird dauerhaft draußen auf der Terrasse stehen. Deswegen habe ich ihn so gebaut, dass die Blumenwurzel im Winter vor Frost und im Sommer vor Hitze geschützt werden. Dafür musste ich den Holzblumenkübel innen mit Styropor schützen.

Die Materialliste ist überschaubar:

  • 23 x sägeraue Fichte in 2000 x 48 x 24 mm
  • 1 x Folie in 2000 x 2500 mm
  • 3 x Styropor in 1000 x 500 x 20 mm

Der Bau des Holzblumenkübels

Als Erstes habe ich die Bretter wie folgt gesägt:

  • 30 Bretter zu 500 mm (für die Seiten)
  • 4 Bretter zu 1040  mm (für die langen Querstreben)
  • 2 Bretter zu 940 mm (für die Blende der Folien oben)
  • 2 Bretter zu 430 mm (für die Blende der Folien oben)
  • 18 Bretter zu 480 mm (für die kurzen Querstreben und Boden)

Der Zusammenbau ist sehr einfach, ich habe 10 Bretter der Länge 500 mm mittig auf die Kante der 1040 mm langen Querstreben geschraubt, links und rechts müssen ca. 48 mm Abstand bleiben. Das Ganze wiederholen und schon hat man zwei breite Seitenteile für den Kübel. Für die beiden kürzeren Seitenteile habe ich jeweils 5 Bretter der Länge 500 mm an zwei 480 mm lange Bretter geschraubt, diesmal ohne Abstand zur Kante. Nun kann man die Seitenteile zu einem Würfel zusammenschrauben. Auf den Boden kommen die restlichen 16 Bretter der Länge 480 mm in Form eines Gitters, damit das Wasser später gut abfließen kann. Ich habe Anschließend kleine Würfel geschnitten und die als Füße an den Boden geschraubt. Übrig bleiben 4 Bretter (2 x 940 mm für die Folienblende), die werden später festgeschraubt.

 

Jetzt geht zur Farbe

Als Erstes habe ich den Blumenkasten samt der 4 Bretter mit einer Holzgrundierung behandelt, das schützt vor Pilz und Fäulnis. Anschließend kamen zwei Schichten Außen-Holzlasur in Farbe „Eiche“ drauf.

Die Isolierung

Nun habe ich das Styropor mit einem Teppichmesser passend zugeschnitten und eingesetzt. Auf dem Boden habe ich drei Löcher reingeschnitten und zwar so, dass sie nicht auf dem Holz münden,  damit das Wasser abfließen kann.

Jetzt Folie rein und an die Löcher denken! Ich hatte die Löcher vergessen und so musste wieder mal mein Mann helfen und die Kübel anheben, damit ich die Folie von unten aufschneide. Jedenfalls ganz wichtig: ich habe die Erde vor dem Tackern rein gemacht, damit vermeidet man Spannung der Folie, die schließlich reißen könnte. Nach dem Festtackern habe ich die überflüssige Folie abgeschnitten und die Bretter für die Verblendung der Folie drauf geschraubt.

In die neun Kübel haben drei kleine Bambussträucher Einzug gefunden. Dieses Projekt hat richtig Spaß gemacht, ich musste nicht drauf achten, dass alles auf Millimeter genau ist. Genau das gefällt mir! Die Materialkosten liegen zusammen bei ca. 35 Euro. Der nächste Blumenkübel ist schon in Planung.

 

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lena

7 Comments

lena

Hallo Kathreen,

danke der Nachfrage, aber nein, das gehört nicht mehr zu meinem Hobby andere Plattformen mit Content zu befüllen 😉
Das „Handwerkeln“ an sich macht mir Spaß und nicht das Schreiben, deswegen bin ich mit meinem Blog schon gut bedient.

Viele Grüße
Lena

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WHerzog

Meine Frau hat Deinen Artikel gelesen – jetzt hab ich auch so ein Projekt auf der Liste 😉

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lena

Ich kann deine Frau gut verstehen. Ich laufe über die Terrasse und denke mir, da kannst du noch einen hinstellen und da … und da … 🙂

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Angela

Hallo Lena,

ich finde Deinen Blumenkübel super. Noch besser finde ich das Du überhaupt mit Holz rumwerkelst und auch darüber berichtest. Sind ja nicht so viele Frauen die das machen.

LG
Angela

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